Kooperationsvertrag mit Baden-Württemberg

Bruchsal, 29. Januar 2010. - Die VDW-Nachwuchsstiftung und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg schließen einen Kooperationsvertrag zur Förderung der beruflichen Bildung im gewerblich-technischen Bereich. Helmut Rau, Minister für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg, und Peter Bole, Leiter der VDW-Nachwuchsstiftung, unterzeichneten heute den Vertrag.
„Mit dem Kooperationsvertrag in Baden-Württemberg gewinnt die Initiative der VDW-Nachwuchsstiftung zur Verbesserung der technischen Ausbildung weiter an Fahrt", freut sich Peter Bole. „Die Unterstützung von Herrn Rau wird dazu beitragen, unsere Initiative in die Breite zu tragen."
Die Vereinbarung zwischen den beiden Vertragspartnern zielt darauf ab, verstärkt um den technischen Nachwuchs für die Werkzeugmaschinenindustrie und deren Anwender zu werben sowie die berufliche Ausbildung zu verbessern. Dafür sollen modernste Technologien vermehrt in die berufliche Ausbildung eingebunden und Berufsschullehrer auf breiter Basis entsprechend qualifiziert werden.
Seit Anfang 2009 haben bereits 350 Ausbilder und Lehrer in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der rechnergestützten Fertigung besucht, die von der VDW-Nachwuchs-stiftung mit verschiedenen Kooperationspartnern organisiert wurden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten ist die Entwicklung von Schulungsunterlagen für die Ausbilder-/Lehrerfortbildungen. Darauf aufbauend werden im zweiten Schritt handlungsorientierte Lehrmaterialien für den Einsatz im schulischen Unterricht erarbeitet.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Aktivitäten der VDW-Nach-wuchsstiftung mit Lehrerressourcen. Die eingebundenen Lehrer bringen ihre Erfahrung und ihr Know-how ein, wenn es darum geht, Lehrmaterialien zu entwickeln, sie in den Unterricht zu implementieren und Fortbildungen zu moderieren.
Baden-Württemberg ist das zweite Bundesland, das mit der VDW-Nachwuchs-stiftung kooperiert. Bereits im November 2009 wurde ein entsprechender Vertrag mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen geschlossen. Es ist beabsichtigt, die Initiative bundesweit auszudehnen.
Ziel des Kooperationsvertrages ist es, die bisherige konstruktive Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung an den beruflichen Schulen sowie an den allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg verbindlich fortzuführen.
